8. Oktober 2026

Wertschätzung für Engagement: EhrenamtAtlas zeigt Möglichkeiten

Urkunden und Preise allein reichen nicht: Ehrenamtliche in Nordrhein-Westfalen empfinden vor allem Mitsprache und Mitgestaltung als echte Wertschätzung. Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen die Ergebnisse des EhrenamtAtlas NRW 2026.

Wie geht es eigentlich den Ehrenamtlichen in Nordrhein-Westfalen? Der EhrenamtAtlas NRW 2026 gibt nicht nur Aufschluss darüber, wo und wie viel sich die Freiwilligen engagieren – die Daten zeigen auch, welche Bedürfnisse sie haben und was ihnen am Herzen liegt.

Ein zentraler Punkt für gelungenes Ehrenamt: Wertschätzung. Fast die Hälfte der Ehrenamtlichen (46 %) in NRW fühlt sich von der Gesellschaft weniger stark oder gar nicht für ihr Engagement wertgeschätzt. Von der Politik fühlen sich sogar 73 % weniger stark bis gar nicht wertgeschätzt.

Konkret zeigt der 2024 erstmals erhobene Wertschätzungsindex WSI, wie es um die gefühlte Wertschätzung der Ehrenamtlichen bestellt ist. Der WSI wird auf einer Skala von 0 bis 100 dargestellt und zeigt, ob die Anerkennung für das Ehrenamt tatsächlich ankommt.

Wertschätzungsindex: Die Top-Kreise 2026

Die WSI-Daten für alle 53 Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen unter www.ehrenamtatlas.de.

Und was empfinden Engagierte als gelungene Wertschätzung? Auch das zeigt der EhrenamtAtlas. Ganz oben stehen Mitsprache und Mitgestaltung. Klassische Ehrungen wie Preise und Urkunden landen auf dem letzten Platz.

Mehr als drei Viertel der Ehrenamtlichen wünschen sich finanzielle Unterstützung. Die Bingo! Ehrenamtsstiftung NRW bietet eine Möglichkeit, diese Unterstützung zu erhalten. Alle Infos hier.