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Verbraucherschutz hat für WestLotto oberste Priorität

Wer gut informiert ist, kann Chancen besser einschätzen, eigene Grenzen erkennen und verantwortungsvoll spielen. Deshalb setzt WestLotto auf ein umfassendes Verbraucherschutzkonzept.

Als staatlicher Lotterieanbieter gestaltet WestLotto seine Angebote transparent und klar: Die Spielerinnen und Spieler können nachvollziehen, wie die Produkte funktionieren, welche Risiken bestehen und welche Hilfsangebote es gibt. Informierte Entscheidungen sind ein zentraler Bestandteil verantwortungsvollen Spielverhaltens. Wer gut informiert ist, kann Chancen und Risiken besser einschätzen, eigene Grenzen erkennen und bewusst mit dem Spiel umgehen. Minderjährige sind bei WestLotto grundsätzlich vom Spiel ausgeschlossen.

Vier Säulen für ein geschütztes Spielerlebnis

Unsere Strategie zum Verbraucherschutz stützt sich auf vier Bereiche, die gemeinsam ein klares Ziel verfolgen: für Spielerinnen und Spieler ein sicheres und verantwortungsvolles Umfeld zu schaffen.

Säule 1: Digitale Sicherheit zum Schutz online

Damit das Spiel im Internet und in der App geschützt bleibt, stellt WestLotto wertvolle Informationen zum Jugend- und Verbraucherschutz bereit und sowie Links zu Beratungsstellen. Zudem setzt das Unternehmen auf ein mehrstufiges, klar geregeltes Schutzsystem: Altersverifikation, Einsatzlimits und das Spielerschutz-Tool Mentor fördern sicheres und kontrolliertes Spielen. Und bereits bei der Entwicklung neuer Produkte sorgt das Analysetool GamGard dafür, dass Prävention von Anfang an mitgedacht wird.

  • Bei WestLotto erhält nur Zugang, wer sich mit Altersnachweis und persönlicher Registrierung eindeutig identifiziert.
  • Höchsteinsätze oder Tageslimits sowie aktuelle Anzeigen der Spielhistorie helfen dabei, Spielerinnen und Spieler vor ungesundem Spielverhalten zu schützen Geld zu verspielen.
  • Bei jeder Tippabgabe im Internet oder in der App kommt das Spielerschutz-Tool Mentor zum Einsatz. Dieses bewertet Spielverhalten anhand verschiedener Kriterien wie Spielhäufigkeit, Einsatzhöhe, Verlustverhalten und Spielzeit und unterstützt WestLotto dabei, frühzeitig zu erkennen, wenn sich Spielmuster verändern – um dann angemessen und individuell reagieren zu können. Gleichzeitig profitieren Kunden und Kundinnen von der  Transparenz: Sie sollen nachvollziehen können, in welchem Rahmen sich ihr Spielverhalten bewegt, welche Tendenzen sich zeigen und wie diese eingeordnet werden. Auf dieser Grundlage können informierte Entscheidungen getroffen werden.
  • Für die Entwicklung neuer Spielangebote nutzt WestLotto das Analysetool GamGard: Es analysiert, welche Merkmale ein Spiel potenziell riskant machen können – etwa Ziehungsfrequenz, Auszahlungsquote oder die Wahrscheinlichkeit von Fast-Gewinnen. Ziel ist es, Risiken schon im Entwicklungsprozess neuer Spiele zu erkennen und gezielt zu minimieren. Bei Erlaubnisanträgen für neue Produkte legt WestLotto diese Bewertungen der Erlaubnisbehörde vor, damit diese das Gefährdungspotenzial realistisch einschätzen kann.

Säule 2: Unser Spielerschutz in den Annahmestellen

Die rund 3.000 WestLotto-Annahmestellen in NRW sind der persönliche Kontaktpunkt für Kundinnen und Kunden. Damit sind sie für erfolgreichen Spielerschutz unverzichtbar. Schon bei der Standortwahl einer Annahmestelle fließt Verbraucherschutz ein. Zum Beispiel wird durch geregelte Mindestabstände zwischen den Verkaufsstellen verhindert, dass Glücksspielangebote zu dicht beieinander liegen. So bleibt das Angebot ausgewogen und schützt vor impulsivem Spielverhalten. Zudem darf nur geschultes Personal die Lotterieprodukte von WestLotto verkaufen. Dafür hat WestLotto mit dem Responsible-Gaming-Führerschein ein bundesweit einmaliges Zertifikat geschaffen. Diese Pflichtprüfung ist für alle 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Annahmestellen bindend.

Säule 3: Forschung als Basis für Spielerschutz

Der moderne und wirksame Verbraucherschutz bei WestLotto richtet sich am aktuellen Stand von Wissenschaft und Forschung aus. Das gilt besonders dann, wenn es darum geht, problematisches Spielverhalten früh zu erkennen und wirksam gegenzusteuern. Deshalb bringt sich WestLotto regelmäßig bei nationalen sowie internationalen Fachtagungen ein und fördert eine Vielzahl wissenschaftlicher Projekte. Die Wissenschaft liefert auch die Grundlage für die Entwicklung wirksamer Maßnahmen – ihre Anwendung erfolgt in enger Kooperation mit Partnern aus dem Hilfesystem.

  • Seit 2019 fördert WestLotto das Institut für Glücksspiel und Gesellschaft (GLÜG). Das GLÜG ist ein nationales Forschungsinstitut der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer unter der Leitung von Prof. Stefan Korte. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts hat Robin Anstötz seine Dissertation zu symbolischen und funktionellen Dimensionen des Glücksspielstaatsvertrags verfasst. Unser Interview mit Robin Anstötz lesen Sie hier.
  • Zur Erforschung des illegalen Glücksspielmarktes hat WestLotto die Dissertation „Verbotenes Online-Glücksspiel und verbotene Zahlungen” von Dr. Patrick Kemper gefördert.

  • Kooperationen mit der TU Dresden und der Universität Bremen tragen regelmäßig zu neuen Erkenntnisse über Spielverhalten und Prävention bei. So liefert der zweijährliche Survey zum Glücksspielverhalten in Deutschland, an dem WestLotto beteiligt ist, wichtige Daten für die Weiterentwicklung des Spielerschutzes.

  • Westlotto ist im Beirat der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim vertreten und beteiligt sich aktiv am jährlichen Symposium Glücksspiel in Hohenheim.

  • In Verbindung mit dem Bildungsprojekt GAMESHIFT NRW (Link) fördert WestLotto eine Studie von Dr. Anke Quack, Leiterin des Kompetenzzentrums Spielerschutz & Prävention an der Universität Mainz. Die Untersuchung erfasst, wie häufig Glücksspielelemente in Online-Games von Kindern und Jugendlichen vorkommen.

  • Im Online-Bereich bietet WestLotto ein umfassendes Hilfesystem: Selbsttests, Kontaktformulare, Verlustlimits und transparente Spielhistorien. Erkenntnisse aus Kundenbefragungen, Fachtagungen zur Suchtprävention und wissenschaftlichen Gutachten fließen direkt in die Praxis ein.

  • Über den Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) kooperiert WestLotto mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), das die bundesweite Hotline sowie die Website check-dein-spiel.de betreibt. WestLotto steht mit dem Institut im fachlichen Austausch zur Weiterentwicklung und Wirksamkeit.

Säule 4: Kinder- und Jugendschutz mit System

Glücksspiel gehört nicht in Kinderhände. Deshalb sind Personen unter 18 Jahren vom Glücksspielangebot von WestLotto ausgeschlossen. Unsere Maßnahmen zum Schutz Minderjähriger gehen dabei deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Um das Bewusstsein für Jugendschutz dauerhaft zu stärken, wird das Verkaufspersonal in den Annahmestellen regelmäßig geschult. So ist es beispielsweise verpflichtet, bei Personen, die jünger als 25 Jahre wirken, den Ausweis zu kontrollieren. Die 25er-Grenze bietet dem Verkaufspersonal eine klare Orientierung, sorgt für konsequenten Jugendschutz und stärkt das Vertrauen in einen sicheren, transparenten Verkaufsprozess. Mithilfe KI-gestützter Altersverifikationen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter praxisnah geschult. Zusätzlich finden regelmäßig Testkäufe statt, mit denen geprüft wird, ob die Vorgaben eingehalten werden.

Zudem setzt sich WestLotto im Rahmen seines Engagements für den Jugend- und Spielerschutz dafür ein, dass junge Menschen frühzeitig für Risiken von Glücksspiel oder glücksspielähnlichen Elementen wie in Online-Games sensibilisiert werden.

Im Überblick

Das Sozialkonzept von WestLotto bündelt alle Maßnahmen für Spieler-, Jugend- und Verbraucherschutz und bietet einen ausführlichen Überblick.