
Lootboxen – Definition, Hintergründe, Forschung
Videospiele sind ein riesiger Markt und Gegenstand von Diskussionen in Gesellschaft, Politik, Recht und Forschung. Ein Augenmerkt liegt auf den sogenannten Lootboxen. Das Dossier erläutert ihre Funktionsweise, ordnet Marktentwicklung und Forschungsstand ein und gibt einen Überblick über die Gesetzeslage sowie aktuelle Regulierungsansätze in Deutschland und Europa. Zudem stellt es bestehende Schutzmechanismen und diskutierte Regulierungslücken dar.
Definition und Ausgangslage
Lootboxen sind virtuelle Kisten, die in Spielen durch virtuelle Währung oder reales Geld erworben werden. Spielerinnen und Spieler erhalten damit die Chance auf einen virtuellen Gegenstand, Ausrüstungsstücke oder Charaktere. Der konkrete Inhalt wird nach dem Öffnen der Kiste bekannt und kann ggfs. im Spiel genutzt werden.
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Marktentwicklung
Im deutschen Gaming-Markt ist der dominierende Umsatzträger nicht der Kauf von Spielen, sondern der Kauf von Inhalten innerhalb von Spielen – sogenannte In-Game-Käufe wie Lootboxen.
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Wissenschaftlicher Forschungsstand
Im Jahr 2018 klassifizierte die WHO Gaming Disorder als eigenständige psychische Störung im ICD-11.
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Gesetzeslage in Deutschland
In Deutschland unterliegen Lootboxen aktuell keiner eigenständigen gesetzlichen Regulierung.
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Gesetzeslage in Europa
Die europäische Regulierungslandschaft für Lootboxen ist hochgradig fragmentiert.
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