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Der Lotteriemarkt – WestLotto als zentraler Akteur

Lotterien haben eine jahrhundertealte Tradition. Heute sind sie Teil eines sich rasant entwickelnden Glücksspielmarktes – und ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung ist immens.

In Deutschland veranstalten 16 Landeslotteriegesellschaften die großen Jackpot-Lotterien im staatlichen Auftrag. Westlotto ist die Landeslotteriegesellschaft Nordrhein-Westfalens und das größte Lotterieunternehmen in Deutschland.

Der Verbraucherschutz und die Förderung des Gemeinwohls über das Lotto-Prinzip kennzeichnen die staatlichen Lotterien in Deutschland. Der Glücksspielstaatsvertrag von 2021 legt die grundsätzlichen Regeln für die Durchführung von Lotterien fest. Er bildet damit die Grundlage für das staatliche Lotterieveranstaltungsmonopol.

So ist der Lotteriemarkt in Deutschland geregelt

LOTTERIEMARKT

Lotterieangebote sind zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher klar reguliert und erfüllen wichtige Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit. Mehr zu den rechtlichen Grundlagen und die wirtschaftliche Bedeutung des Lotteriemarkts. 

Der Glücksspielstaatsvertrag

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Der Glücksspielstaatsvertrag bildet die rechtliche Grundlage für das Glücksspiel in Deutschland. Er definiert klare Ziele und Leitlinien, um Spielangebote sicher, verantwortungsvoll und transparent zu gestalten.

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Das SpielStudio von WestLotto ist der Podcast für die Lotterie- und Glücksspielbranche in Deutschland. Jeden Monat empfängt Gastgeber Axel Weber eine Expertin oder einen Experten zum Info-Talk rund um aktuelle Themen aus dem Markt. Der Clou: Sein jeweiliger Gast wird per Zufallsprinzip ermittelt. Axel Weber weiß also bis zum Beginn jeder Folge nicht, mit wem er sich unterhalten wird.

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Unerlaubtes Glücksspiel wie illegale Lotteriewetten wird außerhalb des regulierten Marktes angeboten. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bringt das rechtliche Unsicherheiten mit sich. Wichtige Regeln zum Schutz greifen oft nicht. WestLotto setzt sich deshalb konsequent für Aufklärung, wissenschaftliche Einordnung und eine klare Abgrenzung legaler Anbieter ein.

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FAQ – Häufige Fragen & Antworten

Der geltende Glücksspielstaatvertrag (GlüStV) bildet die Grundlage für erlaubnisfähige Glücksspiele in Deutschland. Damit reguliert der GlüStV auch die Lotterien. Nach Zustimmung aller Landesparlamente trat er am 1. Juli 2021 in Kraft.

Der GlüStV legt fest, welche Glücksspiele erlaubt sind und wer sie unter welchen Bedingungen anbieten darf. Vornehmliche Ziele sind es, durch ein geeignetes Spielangebot den Verbraucherschutz sicherzustellen und illegales Glücksspiel zu bekämpfen. Damit bildet der GlüStV auch die Grundlage für das staatliche Lotterieveranstaltungsmonopol.

Die bedeutendste Neuerung des GlüStV 2021 war die Aufhebung des bisherigen Totalverbots von Glücksspielen im Internet. Seitdem können unter bestimmten Bedingungen Online-Glücksspiele lizenziert angeboten werden. Darüber hinaus regeln Ausführungsgesetze zum Glücksspielstaatsvertrag in den einzelnen Ländern, wie Glücksspiele in den jeweiligen Bundesländern konkret umgesetzt werden – etwa durch Auflagen für Abstände zwischen Spielhallen und zur Gestaltung von Lotto-Annahmestellen.

Von Glücksspielen können Gefahren für Spielerinnen und Spieler ausgehen. Deshalb hat sich der Gesetzgeber entschieden, Glücksspiele im Rahmen des Ordnungsrechts zu beschränken. Gerade bei Lotterien ist der Schutz vor Manipulation sowie vor Folge- und Begleitkriminalität von entscheidender Bedeutung.

Das staatliche Lotterieveranstaltungsmonopol stellt sicher, dass es direkte staatliche Eingriffsmöglichkeiten auf die Lottogesellschaften gibt. Damit sind die oftmals sehr hohen Spieleinsätze bzw. -gewinne durch den Staat abgesichert. Für die Millionen Lottospielerinnen und Lottospieler bedeutet dies, dass sie volles Vertrauen in die ordungsgemäße Abwicklung der Lotterieziehung sowie die Verwaltung der treuhänderisch verwalteten Gelder haben können.

Jedes Bundesland hat seine eigene Lotteriegesellschaft. Dies hat vor allem zwei Gründe: das Föderalismusprinzip und die Zuständigkeit der Bundesländer für das Ordnungsrecht. Die Lotteriegesellschaft für das Land Nordrhein-Westfalen ist WestLotto. Hier und in den anderen Landeslotteriegesellschaften wird das Lottospiel jeweils für die Hoheitsgebiete der Bundesländer organisiert.

Um attraktive Lotterien mit steigenden Jackpots veranstalten zu können, poolen die Unternehmen des Deutschen-Lotto und Toto-Blocks (DLTB) ihre Spieleinsätze. Das bedeutet: Alle Spieleinsätze fließen bundesweit in einen gemeinsamen Gewinntopf.

Zudem bieten die Landeslotteriegesellschaften jeweils Spiele an, bei denen die Einsätze nicht bundesweit gepoolt werden, beispielsweise Rubbellose.

Weitere Informationen zum DLTB: www.lottoindeutschland.de.

Die großen Lotterien sind staatlichen Anbietern vorbehalten. Sie werden maximal zweimal pro Woche gezogen und dürfen einen Jackpot bilden. Beispiele sind LOTTO 6aus49 und Eurojackpot mit den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6. Sie erfüllen den staatlichen Auftrag, ein hinreichend attraktives Lotterieangebot bereitzustellen. Sie kommen damit dem Spielwunsch in der Gesellschaft nach und leisten zugleich Abgaben zur Förderung des Gemeinwohls.

Neben den staatlichen Lotterien gibt es Lotterien, die auch von privaten Anbietern veranstaltet werden können. Bekannteste Beispiele sind Soziallotterien wie die Aktion Mensch und die Deutsche Fernsehlotterie, deren Erlöse zu wesentlichen Teilen vorab festgelegten gemeinnützigen Zwecken zugutekommen.

Soziallotterien dürfen keine Jackpots bilden, ihr Höchstgewinn ist auf drei Millionen Euro begrenzt und die Ziehungsergebnisse dürfen maximal zweimal pro Woche bekannt gegeben werden. Veranstaltet werden die Soziallotterien von gemeinnützigen Organisationen.

Gewerbliche Spielevermittler veranstalten selbst keine Lotterien. Sie kaufen im Auftrag ihrer Kundinnen und Kunden bei den staatlichen Anbietern wie WestLotto lizenzierte Lotterieprodukte in der Regel gegen eine zusätzliche Gebühr.

Legal sind in Deutschland nur gewerbliche Vermittler mit entsprechender deutscher Lizenz. Eine Übersicht der in Deutschland erlaubten gewerblichen Spielevermittler bietet die Whitelist der gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL).

Ausländische Lotterieangebote wie der spanische „El Gordo“ werden auch in Deutschland massiv beworben, sind hierzulande jedoch nicht erlaubt. Damit handelt es sich um ein illegales Glücksspielangebot.

Wer trotzdem von Deutschland aus mitspielt, kauft in der Regel kein offizielles Lotterie-Los, sondern wettet lediglich auf das Ergebnis der Ziehung – und nimmt damit an illegalem Glücksspiel teil.

Die Risiken sind erheblich: Verlust des Einsatzes, keine garantierte Gewinnauszahlung, mangelnder Verbraucherschutz bei Datenschutz und Zahlungsabwicklung sowie fehlende Maßnahmen zum Schutz vor problematischem Spielverhalten.

Eine Spielteilnahme ist nach Strafgesetzbuch sogar strafbar. Darüber hinaus zahlen nicht lizenzierte Anbieter keine Steuern und Abgaben. Für Spielerinnen und Spieler kann die Teilnahme daher auch steuer- und geldwäscherechtliche Konsequenzen haben.

Online-Anbieter wie das aus Malta operierende Unternehmen „Lottoland Limited“ oder „Lottohelden Ltd.“ besitzen keine deutsche Lizenz und sind damit illegale Glücksspielangebote.

Bei WestLotto können Spielerinnen und Spieler ihre Tipps in einer der rund 3.000 Annahmestellen in Nordrhein-Westfalen oder online über die Website und die App abgeben. Dabei gilt: Unabhängig vom Vertriebsweg nehmen alle Tipps an derselben ausgewählten Ziehung teil.

Auch fast alle Rubbellose sind in den Annahmestellen sowie online verfügbar.

Gerade online ist es für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht immer leicht zu erkennen, ob ein Angebot in Deutschland legal oder illegal ist. Verlässliche Orientierung gibt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), die alle in Deutschland legalen Anbieter auflistet.

Die Whitelist umfasst alle Spielformen – von Online-Anbietern bis zu stationären Veranstaltern.

Generell gilt: Ein Spielvertrag mit einem in Deutschland nicht lizenzierten Anbieter ist aufgrund der nicht vorhandenen deutschen Lizenz nichtig. Im Lotteriebereich gilt das insbesondere auch für illegale Lotteriewetten, sogenannte Zweitlotterien. Die Veranstalter dieser Lotteriewetten erwecken den Eindruck eines klassischen Lotterieangebots und suggerieren eine reguläre Teilnahme an der Ziehung.

Tatsächlich nehmen die Spielerinnen und Spieler aber nicht direkt an der regulären Lotterie teil, sondern geben beim Anbieter lediglich eine Wette auf das Ergebnis der Ziehung ab. Es handelt sich also nicht um Lotterien im Sinne des Glücksspielstaatsvertrags, sondern um illegale Angebote ohne deutsche Veranstaltererlaubnis. Damit sind auch die Anforderungen an Spieler- und Datenschutz nicht gesichert.

Die häufig angeführten „EU-Lizenzen“ sind in Deutschland rechtlich unwirksam, da Glücksspiel in den europäischen Mitgliedsländern reguliert wird.

Links

Deutscher Lotto und Totoblock

Zur gemeinsamen Gewinnermittlung hat sich WestLotto mit den Lotteriegesellschaften aller Bundesländer im Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) zusammengeschlossen.

Initiative Düsseldorfer Kreis

Im Rahmen der Initiative Düsseldorfer Kreis arbeitet WestLotto gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Glücksspielwirtschaft, Suchthilfe, Wissenschaft und Beratung an neuen Konzepten zum Verbraucherschutz.

AKTUELLES ZUM THEMA

ANSPRECHPARTNER

WestLotto Stakeholder-Manager Stefan Kilpper

SENIOR REFERENT STAKEHOLDER RELATIONS | PUBLIC AFFAIRS

STEFAN KILPPER

Telefon: 0251 7006-1343

stefan.kilpper@westlotto.de

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