
Das ist im Glücksspielstaatsvertrag geregelt
Der Glücksspielstaatsvertrag, kurz GlüStV, bildet die rechtliche Grundlage für das Glücksspiel in Deutschland. Er definiert klare Ziele und Leitlinien, um Spielangebote sicher, verantwortungsvoll und transparent zu gestalten.
Der aktuelle Glücksspielstaatsvertrag ist am 1. Juli 2021 in Kraft getreten, nachdem alle 16 Landesparlamente ihre Zustimmung gegeben haben. Seitdem sind in ganz Deutschland Online-Glücksspiele erlaubnisfähig. Dies hat zu einer rasanten Marktentwicklung geführt, die bis heute anhält. Auch Westlotto bietet seine Lotterien online und in der App sowie in den rund 3.000 Annahmestellen in Nordrhein-Westfalen an.
Kontrolle und Anpassung im Glücksspielstaatsvertrag
Im Glücksspielstaatsvertrag festgeschrieben ist eine Evaluierung der gesetzlich normierten Maßnahmen und damit die systematische Überprüfung, ob die mit der Regulierung verbundenen Ziele erreicht werden.
Die zentrale und koordinierende Rolle bei der Evaluierung nimmt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ein. Der Abschlussbricht der fortlaufenden Evaluierung soll Ende 2026 vorliegen. Er bildet die Grundlage für politische Entscheidungen, ob und gegebenenfalls welche Anpassungen beim GlüStV notwendig sind.