23. April 2026
SpielStudio mit Überraschungsgast Peter Beuth
Peter Beuth gibt Einblicke hinter die Kulissen der Regulierung: Er spricht über den Glücksspielstaatsvertrag 2021 als politischen Kompromiss, ordnet die Rolle der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ein und erklärt, was Bürokratie, Werbung und Spielerschutz miteinander zu tun haben.
Das Thema
Peter Beuth gibt Einblicke hinter die Kulissen der Regulierung und ist dabei bemerkenswert offen: warum der Staatsvertrag 2021 ein Kompromiss mit geballten Fäusten in den Taschen war, warum etliche Länder seitdem versuchen, diesen Kompromiss zu unterlaufen, und was zu viel Bürokratie mit einem wachsenden Schwarzmarkt zu tun hat.
Der ausgebildete Rechtsanwalt äußert sich klar zur Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL): warum eine Behörde nur so gut sein kann wie der politische Wille, der hinter ihr steht, weshalb Bandenwerbung in Stadien und Spielerschutz mehr miteinander verbindet, als man denkt – und warum Ludwig Erhard für ihn ein geeigneterer Kompass ist als das Ordnungsrecht.
Eine Folge über politischen Mut, institutionelles Vertrauen – und einen Mann, der die Spielregeln kennt, weil er sie selbst mitgeschrieben hat.
Der Überraschungsgast
Peter Beuth war von 2014 bis 2024 hessischer Minister des Innern und für Sport. Heute ist der Geschäftsführer von Strategy& Deutschland, der globalen Strategieberatung von PwC.
Das WestLotto SpielStudio
Das WestLotto SpielStudio ist der Podcast rund um den Glücksspielmarkt. Gastgeber Axel Weber spricht hier mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven der Branche.
Das Besondere: Die Gäste werden per Zufallsprinzip ausgewählt. Wer im Studio Platz nimmt, erfährt Weber erst kurz vor der Aufnahme. So entstehen Gespräche, die unterschiedliche Perspektiven auf Glücksspiel, Regulierung und gesellschaftliche Verantwortung zusammenbringen.
