15. Juli 2026

Initiative Junges Ehrenamt stellt Arbeit in Staatskanzlei und Landtag vor

Junges Ehrenamt für NRW ist die Initiative von WestLotto und dem Netzwerk bürgerschaftliches Engagement (NBE NRW) zur Generationenfrage im freiwilligen Engagement. Der erste Jahrgang der Initiative stellte seine Arbeit nun der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen vor. In der Staatskanzlei trafen die jungen Freiwilligendienstleistenden der Initiative zunächst auf den Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei, Andreas Kersting. Anschließend tauschten sie sich im Landtag mit jungen Abgeordneten aus und übergaben jeweils ihren Zwischenbericht nach einem Jahr Arbeit.

Referatsleiter Andreas Kersting bedankte sich stellvertretend für Ehrenamts-Staatssekretärin Andrea Milz bei den FSJ/FÖJlern und überreichte Teilnehmer-Zertifikate. In dem Arbeitstreffen kamen auch Vertreterinnen und Vertreter der Partnerorganisationen zusammen, bei denen die jungen Engagierten  organisationsübergreifend an den Herausforderungen zum jungen Ehrenamt gearbeitet haben: Sportjugend NRW, Ehrenamt Agentur Essen / lagfa NRW, youngcaritas im Erzbistum Paderborn sowie im Bistum Aachen und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Im Landtag diskutierten die jungen Freiwilligen ihren Zwischenbericht dann mit Landtagsabgeordneten von CDU, SPD und Die Grünen. Diese hatten der Initiative in Interviews Einblicke in das Thema politisches Ehrenamt ermöglicht.

Viele junge Menschen möchten sich engagieren und Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig stehen sie vor neuen Herausforderungen und organisieren ihr Leben heute oft anders als frühere Generationen. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an das Ehrenamt – aber auch zahlreiche Chancen, Engagement flexibler, vielfältiger und lebensnah zu gestalten.

Aus dem Zwischenbericht der Initiative Junges Ehrenamt für NRW

Um die erarbeiteten Ideen weiterzuentwickeln, übernimmt ab Herbst ein zweiter Jahrgang mit insgesamt sechs Freiwilligendienstleistenden die Arbeit in der Initiative. Dann soll vor allem der Austausch mit Politik, Verbänden, Organisationen und allen, die sich für die Zukunft des Ehrenamts einsetzen, fortgeführt werden. Die zentralen Fragestellungen bleiben: Wie muss Ehrenamt gestaltet sein, damit junge Menschen Zugang finden, mitmachen wollen und langfristig Verantwortung übernehmen können? Und wie können gemeinnützige Organisationen ihre Strukturen und die Kommunikation entsprechend anpassen?

Auch der zweite Jahrgang wird von den Trägern, dem von der Staatskanzlei geförderten NBE NRW sowie WestLotto inhaltlich eng begleitet.

Mehr zur Initiative Junges Ehrenamt für NRW im WestLotto-Newsroom.

Highlights aus der Arbeit der Initiative Junges Ehrenamt für NRW

  • Interviews mit jungen Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, Die Grünen und FDP

  • Qualitative Umfrage unter jungen Menschen in NRW zum Ehrenamt

Titelfoto (WestLotto): Arbeitstreffen in der Staatskanzlei mit Axel Weber (WestLotto), Stephanie Krause (Sprecherin NBE NRW und Vorsitzende lagfa NRW), Jana Schiffers (FSJ Sportjugend NRW), Iveen Sulaiman (FSJ lagfa NRW), Hannah Nolden (FSJ youngcaritas im Bistum Aachen), Andreas Kersting (Leiter des Referates Bürgerschaftliches Engagement in der Staatskanzlei NRW)
Foto (WestLotto): Katharina Gebauer MdL (CDU), Yannic Dötsch (FÖJ Schutzgemeinschaft Deutscher Wald), Hannah Nolden (FSJ youngcaritas im Bistum Aachen), Iveen Sulaiman (FSJ lagfa NRW), Jana Schiffers (FSJ Sportjugend NRW), Justus Moor MdL (SPD)