
21. Mai 2026
Vereinsförderung in Deutschland erreicht ihr Potenzial nicht
Zu komplex, zu wenig Wirkung: Die Förderung von Vereinen in Deutschland erreicht ihr Potenzial nicht. Kleine Summen können viel bewirken, kommen aber bei den meist Ehrenamtlichen häufig nicht an. Das ist das Ergebnis der von Westlotto geförderten Studie „Kleine Summen, große Hilfe?“, die erstmals bundesweit die Verteilung von Fördermitteln untersucht hat.
Mikroförderprogramme, bei denen kleinere Beträge beantragt werden können, sind an der Basis der Zivilgesellschaft immens gefragt. Knapp 40 Prozent der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland nutzen dieses Instrument bereits, um ihr lokales Engagement niedrigschwellig zu stärken.
Meistens werden sie für konkrete Anschaffungen wie Laptops oder Materialien sowie für die Durchführung von Veranstaltungen genutzt. Bei der Vergabe spielen lokale und regionale Akteure wie Bürger- oder Sparkassenstiftungen mit fast die Schlüsselrolle, ergänzt durch landes- und bundesweite Förderinstitutionen.
Zentrale Ergebnisse kurz vorgestellt
„Damit Mikroförderungen tatsächlich das Engagement vor Ort nachhaltig stärken können, ist es wichtig, dass Förderinstitutionen mit ihren Programmen rein ehrenamtliche Organisationen besser erreichen und dass der administrative Aufwand für Antragstellende insgesamt spürbar sinkt,“ erklärt Andrea Walter, Professorin für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.
In Kooperation mit Dr. Peter Schubert und Julia Bartel von ZiviZ im Stifterverband hat Andrea Walter die Studie erarbeitet. Gefördert wurde das Projekt von WestLotto.

Webinar am 21. Mai 2026
Uhrzeit: 10 bis 11 Uhr
Kostenlose Teilnahme über Teams
Studienleiterin Prof. Andrea Walter über Hintergründe und Ergebnisse der Studie, die Sie hier downloaden können.
Mehr zur Studie lesen Sie auch in unserem Newsroom-Beitrag





