
20. Mai 2026
Einzigartiger Datenschatz: Der EhrenamtAtlas
Mit dem EhrenamtAtlas legt WestLotto einen einzigartigen Datenschatz vor: Auf Basis einer repräsentativen forsa-Umfrage liefert er aktuelle Zahlen zum Ehrenamt in ganz Nordrhein-Westfalen – aufgeschlüsselt nach allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten.
Der EhrenamtAtlas liefert Zahlen und Fakten, die wichtige Hinweise auf die Beantwortung entscheidender Fragen geben können: Welche Bedürfnisse haben die Menschen im Ehrenamt? Worin sehen sie die Herausforderungen? Welche Lösungen wünschen sie sich? Wie können Ehrenamtliche gewonnen und langfristig gehalten werden? Damit ist der EhrenamtAtlas eine praktische Hilfe für die Politik, gemeinnützige Organisationen und unsere ganze Gesellschaft.
So nutzen Sie den EhrenamtAtlas
Der interaktive EhrenamtAtlas macht Daten erlebbar: Einfach die eigene Stadt, den Kreis oder die Region auswählen – und sofort zeigen vier Faktoren, wie es um das Ehrenamt vor Ort steht: Ehrenamtquote, Ehrenamtfaktor, wirtschaftlicher Gegenwert und Wertschätzungsindex. Die Angaben lassen sich als individuelle Grafiken herunterladen und in Präsentationen einbauen.
Entscheidungsträger in der Landes- und Kommunalpolitik sowie gemeinnützigen Organisationen und Vereine vor Ort erfahren so, wie ihre Stadt oder ihr Kreis im Vergleich dastehen und können konkrete Handlungen ableiten.
EhrenamtAtlas NRW – Die zentralen Ergebnisse aus 2024
- 54 Prozent der NRW-Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahre sind ehrenamtlich aktiv.
- Durchschnittlich investieren sie 208 Stunden pro Jahr.
- 92 Prozent der Engagierten tun es, weil sie etwas für das gesellschaftliche Miteinander bewirken wollen.
Die Motivation ist da – doch die Ergebnisse zeigen auch: Damit mehr Menschen den Schritt ins Ehrenamt wagen und Engagierte dauerhaft dabei bleiben, müssen sich die Rahmenbedingungen verbessern.
Ehrenamt muss möglich sein
Die Engagierten wissen genau, was sie brauchen: verlässliche Strukturen, verbindliche Ansprechpartner und Projekte, die finanziell ermöglicht werden können. Ihre Wünsche sind klar:
- 81 Prozent der Ehrenamtlichen in NRW sind gut funktionierende Strukturen sehr wichtig.
- 72 Prozent fordern, dass Projekte nicht so oft am Geld scheitern dürfen.
Ehrenamt muss attraktiv sein
Fehlende Zeit und zu wenig Personal betrachtet gut die Hälfte der Engagierten als Problem. Fast alle sprechen sich für zeitliche Flexibilität aus – auch die Möglichkeit, Ehrenamt digital von zuhause auszuüben.
- 79 Prozent der bisher Nicht-Engagierten sind bereit, sich für ein Ehrenamt einzubringen. Ein Potenzial, das unbedingt ausgeschöpft werden muss.
Ehrenamt muss sichtbar sein
Sichtbarkeit bedeutet Wertschätzung – auch bei diesem Thema zeigt sich ein klares Bild: Klassische Formen der Anerkennung überzeugen kaum noch.
- Nur 41 Prozent halten Preise oder Ehrungen für sinnvoll.
- 79 Prozent würden sich durch eine Anrechnung ihres Engagements auf die Rente oder Freistellungen durch den Arbeitgeber wirklich wertgeschätzt fühlen.
- Die große Mehrheit wünscht sich ideelle und finanzielle Anerkennung durch Gesellschaft, Politik und Unternehmen.

